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Es ist auf den ersten Blick faszinierend. Noch bevor Sie ankommen, verzaubert sie Sie mit ihrer von Bäumen gesäumten Allee — einer Allee, die eine 2.700-jährige Geschichte hinter sich hat.
Ja, 2.700 Jahre. Obwohl die Masseria Casignano im 14. Jahrhundert erbaut wurde, deuten historische Beweise darauf hin, dass 1.500 Jahre zuvor an dieser Stelle bereits eine antike römische Patriziervilla
It is captivating at first sight. Even before you arrive, it enchants you with its tree-lined avenue—an avenue that has witnessed a history spanning 2,700 years.
Yes, 2,700 years. Although Masseria Casignano was built in the 14th century, historical evidence indicates that 1,500 years earlier an ancient Roman patrician villa already stood on this site.
The estate lived through th
Es ist auf den ersten Blick faszinierend. Noch bevor Sie ankommen, verzaubert sie Sie mit ihrer von Bäumen gesäumten Allee — einer Allee, die eine 2.700-jährige Geschichte hinter sich hat.
Ja, 2.700 Jahre. Obwohl die Masseria Casignano im 14. Jahrhundert erbaut wurde, deuten historische Beweise darauf hin, dass 1.500 Jahre zuvor an dieser Stelle bereits eine antike römische Patriziervilla stand.
Das Anwesen erlebte die gesamte Bourbon-Ära und erhielt seinen Namen, Casignano, von Domenico Casignano, der von 1529 bis 1530 Bürgermeister war. Historische Forschungen haben auch eine Urkunde aufgedeckt, in der der Kauf durch die Adlige Silvia Pons De Leon, Witwe von Scipione Fornari, verzeichnet ist. Diese Transaktion wurde am 24. April 1637 von Andrea Vavotico notariell beglaubigt. Vavotico ist auch für die Ausarbeitung der Urkunde bekannt, mit der das Eigentum an der berühmten römischen Säule von Brindisi übertragen wurde, die später der Stadt Lecce gestiftet wurde.
Einen entscheidenden Beitrag zu unserer Forschung leistete der angesehene Historiker Professor Giacomo Carito. Nach einem Gespräch mit ihm wies er uns auf eine seiner Studien hin, die einen unschätzbaren Ausgangspunkt und einen wichtigen Überblick über die historische Dokumentation bot. Seine Arbeit enthüllt auch die faszinierende Geschichte der Familie Monetta, deren Geschichte mit der der Mutter des Heiligen Laurentius von Brindisi, einem Mitglied der Familie Musella, verflochten ist.
Die Familie Monetta übernahm bereits 1648 die Verantwortung für das Anwesen und übertrug es schließlich durch eine Reihe von Rechtsakten und Spenden an den Klerus. Ab 1660 unterstand das Anwesen der Verwaltung des Kapitels der Basilika.
Wie in Giacomo Caritos Studie Die Familie Monetta und die Verehrung des Heiligen Karl in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts dokumentiert, versorgten die Masseria und die umliegenden Ländereien, die sich über etwa drei Hektar erstrecken, in den ersten Jahrhunderten eine ganze lokale Gemeinschaft. Später wurde es durch die Gnade Gottes zu einem Ort der Zuflucht, des Glaubens und der gemeinsamen Werte für dieselbe Gemeinschaft.
Nach den Ereignissen von 1860, der Annexion von Savoyen, die von einigen als Invasion und von anderen als Befreiung beschrieben wurde, kam es in der Gegend zu zahlreichen Einfällen von Räubern. Die politische Interpretation dieser Ereignisse sollte am besten Historikern überlassen werden, und wir verzichten auf eine solche Debatte.
In der Folge wurde die Masseria unter dem Besitz des Bürgermeisters Serafino Giannelli wiedergeboren und ging später in den Besitz der Giannelli-Stiftung über. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es in den Besitz von Baron Pispico von Lecce über, der sein Adelswappen auf dem Steinbogen links vom Eingang anbrachte, wo es noch heute zu sehen ist.
Heute haben die jetzigen Besitzer beschlossen, dieses außergewöhnliche Anwesen zum Verkauf anzubieten. Die örtliche Gemeinde freut sich darauf, dass dieses historische Wahrzeichen wieder zum Leben erweckt wird — ein zeitloses Zeugnis, das seit Jahrhunderten die wichtigsten Kapitel in der Geschichte dieses Landes geprägt hat.
Die Bilder stellen ein mögliches Renovierungsergebnis dar.
It is captivating at first sight. Even before you arrive, it enchants you with its tree-lined avenue—an avenue that has witnessed a history spanning 2,700 years.
Yes, 2,700 years. Although Masseria Casignano was built in the 14th century, historical evidence indicates that 1,500 years earlier an ancient Roman patrician villa already stood on this site.
The estate lived through the entire Bourbon era and takes its name, Casignano, from Domenico Casignano, Mayor from 1529 to 1530. Historical research has also uncovered a deed recording its purchase by the noblewoman Silvia Pons De Leon, widow of Scipione Fornari. This transaction was notarized by Andrea Vavotico on 24 April 1637. Vavotico is also remembered for drafting the deed that transferred ownership of the famous Roman Column of Brindisi, later donated to the city of Lecce.
A decisive contribution to our research came from the distinguished historian Professor Giacomo Carito. Following a conversation with him, he directed us to one of his studies, providing an invaluable starting point and a crucial trail through the historical documentation. His work also reveals the fascinating story of the Monetta family, whose history intertwines with that of the mother of Saint Lawrence of Brindisi, a member of the Musella family.
The Monetta family took responsibility for the estate as early as 1648, and through a succession of legal acts and donations eventually transferred it to the clergy. From 1660 onward, the property came under the administration of the Chapter of the Basilica.
As documented in Giacomo Carito’s study The Monetta Family and the Devotion to Saint Charles in the First Half of the 17th Century, the Masseria and its surrounding lands—covering approximately three hectares—supported an entire local community during its early centuries. Later, by the grace of God, it became a place of refuge, faith, and shared values for that same community.
Following the events of 1860, with the Savoy annexation—described by some as an invasion and by others as a liberation—the area experienced numerous incursions by brigands. The political interpretation of these events is best left to historians, and we refrain from entering that debate.
The Masseria was subsequently reborn under the ownership of Mayor Serafino Giannelli, later passing to the Giannelli Foundation. After the Second World War, it became the property of Baron Pispico of Lecce, who placed his noble coat of arms on the stone arch to the left of the entrance, where it can still be seen today.
Today, the current owners have decided to offer this extraordinary estate for sale. The local community looks forward to seeing this historic landmark restored to life—a timeless witness that has marked the most significant chapters in the history of this land for centuries.
The images represent one potential renovation outcome.
Dieses Anwesen im Zentrum von Brindisi bietet bequemen Zugang zum Flughafen Brindisi (11 Min.) und Hauptbahnhof (7 Min.). Genießen Sie das historische Stadtzentrum mit Museen und Hafen in wenigen Minuten. In der Nähe befinden sich Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, während die Adriaküste natürliche Schönheit und Freizeitmöglichkeiten bietet.
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Federico Di Presa
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